Chronik des OV

Die Idee, in Forchheim eine Ortsgruppe der DLRG zu gründen, hatten im Jahre 1959 Kameraden aus Erlangen; eine strenge Verbandsgliederung nach Landkreisen und Regierungsbezirken gab es damals noch nicht.

Zielsetzung war, das Netz der Lebensretter im Forchheimer und Bamberger Raum engmaschiger zu knüpfen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch den Arbeiter-Samariter-Bund: Dessen damaliger erster Vorsitzender Georg Wilhelm lud im Juli 1959 zwei Kameraden der DLRG Erlangen zu einer weichenstellenden Versammlung ein. Folge dieser Versammlung war die Durchführung einer Katastrophenschutzübung am 12. September 1959 zusammen mit dem ASB, dem Technischen Hilfswerk und der städtischen Feuerwehr Forchheim an der Regnitz gegenüber von Burk.

Sieben Tage später wurde eine Außenstelle der DLRG Erlangen in Forchheim eingerichtet. Die formelle Gründung der DLRG Forchheim erfolgte am 15. Mai 1960.

Geleitet wurde die Forchheimer Gruppe vom späteren 1. Vorsitzenden Hans Strom.

Die Kernaufgaben der damals 14 Personen starken Truppe waren

  • die Durchführung von Schwimmkursen,
  • die Ausbildung von Schwimmern zu Rettungsschwimmern,
  • Wachdienst sowie
  • die Zusammenarbeit mit anderen Rettungs- und Hilfsorganisationen.

Erst im Laufe der späteren Jahre kamen weitere Aufgaben wie Jugendarbeit, Bootsdienst oder das Rettungstauchwesen hinzu.

Im Februar 1965 wurde der damalige Vorsitzende Hans Strom sowie der spätere Vorsitzende Herbert Minks mit der silbernen bzw. bronzenen Ehrennadel der DLRG ausgezeichnet.

Im Herbst 1966 legten die ersten drei Taucher des Ortsverbandes nach einer 50-stündigen Ausbildung erfolgreich ihre Prüfung ab. Ihre Kenntnisse konnten sie im August 1967 unter Beweis stellen, als sie zwei italienischen Sporttauchern während eines Tauchlehrganges auf der Insel Palmaria das Leben retteten.

Zum Eckpfeiler der Schwimmausbildung entwickelte sich in den Jahren 1968 und 1969 die Verbandsschule Eggolsheim.

Im Jahr 1969 konnte nach 39 Neuaufnahmen ein Mitgliederbestand von 72 Personen verzeichnet werden.

Einhergehend mit dem zehnjährigen Jubiläum der DLRG O.V. Forchheim und bei einem Mitgliederstand von ca. 80 Personen legte 1970 Hans Strom sein Amt in die Hand eines jüngeren Mitgliedes: Die Neuwahlen führten zum Amtsantritt von Herbert Minks, der über 30 Jahre die Geschicke des Forchheimer DLRG-Ortsverbandes lenkte.

In einem Rückblick auf das 15-jährige Bestehen konnte 1975 Bilanz gezogen werden: Bis dahin wurden knapp 2000 Früh- sowie über 3000 Frei- und Fahrtenschwimmerprüfungen abgelegt.

Auch die Verbindungen zur französischen Partnerstadt Le Perreux wurden gepflegt: Auf Einladung des Ortsverbandes und der Stadt Forchheim kamen die französischen Freunde vom Verein „Pingouins de la Marne“ 1975 zu Besuch. Im Oktober 1975 besuchten die Forchheimer Lebensretter mit 58 Schwimmern und Begleitern die Partnerstadt.

Ab Mitte der 70er Jahre erfolgten mehrere Fahrten auch nach Berlin zu unserem damaligen Patenverein in Berlin-Neukölln.

Am 8.4.1978 wurde unser erstes Rettungsboot seiner Bestimmung übergeben, welches wir von unserem Berliner Patenverein zur Verfügung gestellt bekamen. Anlass waren die zunehmende Frequentierung des Rhein-Main-Donau-Kanals und die damit einhergehende Übernahme des Wachdienstes auf der Strecke nördlich der Schleuse Buckenhofen. Um allen notwendigen Aufgaben auf dem Streckenabschnitt gerecht zu werden, wurde im Juli 1979 ein weiteres Rettungsboot erworben. Zur Finanzierung führte der DLRG-Ortsverband seinerzeit unter anderem auch Altpapiersammlungen durch.

Das neue Rettungsboot erhielt während der Wachsaison einen ständigen Liegeplatz am Anlegesteg der Marinekameradschaft Forchheim, zu der viele DLRG´ler ein freundschaftliches Verhältnis entwickelten. Zur gleichen Zeit wurde das erste Diensttransportfahrzeug, ein Ford Transit angeschafft.

Nachdem seit Jahren die Notwendigkeit einer Wachstation bestand, bemühte sich die Vorstandschaft seinerzeit bei der Stadtverwaltung um die Zurverfügungstellung eines geeigneten Geländes.

Es stellte sich heraus, dass ein Platz auf der Schleuseninsel, also in der Nähe des Rettungsbootes und dort wo auch in stark zunehmenden Maaße die Bevölkerung ihre Freizeit verbringen würde, am geeignetsten wäre.

1982 war es soweit: Der Forchheimer Stadtrat gab grünes Licht für das weichenstellende und im Nachhinein betrachtet sehr sinnvolle Vorhaben. Insbesondere dem damaligen Oberbürgermeister, Karl-Heinz Ritter von Traitteur, aber auch Bürgermeister Rudolf Meixner und dem Chef des Gartenamtes, Hans Gruber, hat die DLRG Forchheim für die damalige Unterstützung einen großen Dank auszusprechen.

Nach einem Jahr intensiver Arbeit konnte im Mai 1983 die Wachstation unter reger Teilnahme der Bevölkerung ihrer Bestimmung übergeben werden. Allein in den ersten 10 Jahren ihres Bestehens wurden 5000 Wachstunden gehalten und ca. 300 Erste-Hilfe-Leistungen durchgeführt.

Im Jahre 1985 feierte der DLRG O.V. Forchheim am 8. und 9. Juni unter der Schirmherrschaft von OB Karl-Heinz Ritter von Traitteur sein 25-jähriges Jubiläum. Der Mitgliederbestand betrug 210 Personen, davon ca. 80 Jugendliche.

Bemerkenswerte Ereignisse in den Jahren 1985 bis 1990 waren die Durchführung von Rettungsübungen zusammen mit dem THW und dem BRK sowie die Mitwirkung an der Bergung einer Wasserleiche aus einem Baggersee bei Hirschaid.

Im Jahre 1990 feierte der Ortsverband Forchheim sein 30-jähriges Bestehen; er hatte 251 Mitglieder.

Ebenfalls im Jahre 1990 erfolgte die Entlassung in die rechtliche Selbstständigkeit. Der DLRG Ortsverband Forchheim wurde als eingetragener Verein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Forchheim aufgenommen; seit dieser Rechtsformänderung im Jahre 1990 versuche ich - als Nachfolger von Heinz Großkopf im Amt des zweiten Vorsitzenden - dem Engagement und dem Idealismus unseres Chefs Herbert Minks nahezukommen; eine sehr hohe Messlatte!

Ab dem Jahre 1991 konnte die Sparkasse Forchheim dankenswerter Weise als Sponsor unserer rettungsspezifischen Jugendarbeit gewonnen werden.

Ende 1994 unternahm der DLRG-Ortsverband Forchheim den Versuch, die in der Planung befindliche Landesverbandsgeschäftsstelle nach Forchheim zu holen.

Am 17.04.1995 erhielt die DLRG Forchheim die Mitteilung, dass sich die Präsidialratstagung gegen das sowohl lagemäßig als auch finanziell sehr attraktive Forchheimer Grundstücksangebot entschieden hat. Der damalige Präsident, Günter Kolb, bedauerte diesen Beschluss und bedankte sich nochmals ausdrücklich für die für die Initiative der DLRG O.V. Forchheim sowie für die Unterstützung des Oberbürgermeisters Franz Stumpf.

Im Sommer 1994 beteiligte sich die DLRG auch an der Suche eines Besuchers der Schleuseninsel, der in den Kanal gefallen war.

Im April 1995 wurde Herbert Minks seitens der Stadt Forchheim sowie des DLRG-Landesverbandes dafür geehrt, dass er seit 25 Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden ausübte. Geehrt wurde auch seine Frau Marga Minks für die Tätigkeit als langjährige Geschäftsführerin.

Im Dezember 1996 erfolgten für beide auch die Ehrungen durch das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer“.

Ebenfalls 1995 Jahren erfolgte erstmals die Teilnahme an einem überregionalen Bootstreffen des DLRG-Bezirksverbandes Dresden.

Im Jahre 1996 wurde der Gründungsvorsitzende Hans Strom für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der DLRG geehrt.

Ende 1997 wurde seitens der DLRG O.V. Forchheim die Patenschaft für die DLRG Zschorlau übernommen. Seitdem traf man sich häufig zu verschiedenen Veranstaltungen, wie z.B. zu Bootsführerweiterbildungsmaßnahmen oder Jugendzeltlagern.

Es entstanden vielfältige persönliche Freundschaften – was erreicht wurde, kann durchaus als Vorbild in Sachen Annäherung sowie gelebte und freundschaftliche Kooperation zwischen Vereinen der alten und neuen Bundesländer registriert werden.

In 24 Stunden einmal längs durch Deutschland oder "Bis 1 Uhr in der Disco, dann ab ins Hallenbad" lauteten die Überschriften der Lokalpresse zum sehr erfolgreichen Versuch, 1997 - unter der Regie unseres stellvertretenden Technischen Leiters Gerhard Kummerer - erstmals ein 24-Stunden-Schwimmen durchzuführen und hierbei sowohl für unsere DLRG als auch für die Attraktivität des Forchheimer Hallenbades zu werben. Der Zuspruch der Bevölkerung war enorm.

Im Jahre 1999 erfolgte die notwendig gewordene Modernisierung und Erweiterung des Wach- und Jugendheimes auf der Schleuseninsel sowie die moderate Erweiterung der von der Stadt Forchheim zur Verfügung gestellten Fläche. Dies war übrigens das einzige Jahr, in welchem die DLRG aufgrund „Überlastung“ nicht am Faschingszug der närrischen Siedler teilnehmen konnte. Der Ausbau des Wach- und Jugendheimes wurde mittels 1224 Arbeitsstunden und mit der großzügigen finanziellen Förderung ehrenwerter Unterstützer geleistet. Ausdrücklichen Dank möchte ich an dieser Stelle nochmals richten an die Arthur und Gertrud Rothermann-Stiftung, an die Firmen Kestler und Lochner; aber auch an alle weiteren Spender und Helfer. Wir erhielten mit dem Musikverein Buckenhofen in diesem Jahr einen neuen Nachbarn.

Ein besonderes Highlight war 1999 auch die Qualifikation von Franziska Bauer zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen.

Höhepunkt des Jahres 2000 war die Anschaffung eines neuen Rettungsbootes. Sehr erfreut waren wir, als wir für unsere Jugendarbeit seitens der Marinekameradschaft eine namhafte Spende anlässlich des Konzertes des Regensburger Heeresmusikkorps erhielten.

Geprägt war das Jahr 2001 von der Teilnahme an der 750-Jahrfeier Buckenhofens und vom Bau einer eigenen Slipstelle. Bemerkenswert war das Entstehen eines sehr engen Schulterschlusses zwischen DLRG, SSV, THW und Wasserwacht. Dieser ergab sich aufgrund mehrerer Treffen auf Vorstandsebene. Ziel war die Definition von Anforderungen an ein in der Ferne erkennbares neues Ganzjahresbad.

Im März 2002 erfolgten Vorstandsneuwahlen. Der bisherige erste Vorsitzende Herbert Minks stellte sich auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl. Neuer erster Vorsitzender wurde Udo Schönfelder, stellvertretender Vorsitzender Gerhard Kummerer. Herbert Minks wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Darüber hinaus führte man in diesem Jahr ein Bootstreffen der DLRG Forchheim, Schlema und Dresden auf dem Main durch. In Forchheimer Kindergärten brachten Andrea Meßbacher, Udo Schönfelder und DLRG-Nilpferd Nobby Kleinkindern Baderegeln bei.

Höhepunkt des Jahres 2003 waren der Bau und die Inbetriebnahme der neuen Unterstellhalle auf der Schleuseninsel. Nun hatte man neben der Wachstation und dem Jugendheim, der Slipstelle und der Halle alle relevanten Erfordernisse an einem Platz konzentriert, was aus einsatztaktischen Gründen sehr vorteilhaft ist.

Im Jahr 2004 gab es keine besonderen Aktivitäten, nur den „Normalbetrieb“, der aber alles andere als nicht vorhandene Aktivitäten bedeutet, es wurde auch in diesem Jahr vieles geleistet: Monats- und Hauptversammlungen, Wachdiensteinteilung, Ehrungsabend, Anfängerschwimmen und Ausbildung zu Rettungsschwimmern und –tauchern, Ortsverbands- und Bezirksmeisterschaften, Jugendarbeit, Teilnahme am Faschingsumzug, Mithilfe beim Altstadttriathlon, 24-Stundenschwimmen, Wachdienst im Hallenbad, Freibad und auf dem Kanal, Winterwanderung, Grill- und Weinfest, Weihnachtsfeier und weitere Aktivitäten.

Das Jahr 2005 war geprägt von der Feier des 1200-jährigen Stadtjubiläums, die DLRG wirkte kreativ mit: Neben der Durchführung einer Landesverbandsratstagung im historischen Rathaussaal war die Durchführung des historisch geprägten Bezirksjugendzeltlagers bemerkenswert und wird allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben.

Das Stadtjubiläum war auch Anlass, erstmalig ein gemeinsames Schleuseninselfest aller dortigen Vereine durchzuführen. Das Motto lautete: „Ab auf die Insel“.Die zweitägige Veranstaltung mit buntem Rahmenprogramm wurde ein enormer Erfolg und förderte das Miteinander der Beteiligten.

Eine Floßfahrt auf der Wilden Rodach brachte 2006 die Stimmung bis zum Anschlag.„Dunnerkeil - lasst euch hören“, lautete der Schlachtruf. Dieses Jahr war auch geprägt von einem höheren Wellengang rund um die Thematik „Ganzjahresbad“, an welcher sich auch der DLRG-Ortsverband Forchheim beteiligte. Seitens des Ortsverbandes wurde ausdrücklich begrüßt, dass wesentliche Punkte der 2001 mit anderen Organisationen gemeinsam erarbeiteten Anforderungen berücksichtigt wurden und kein reines Spaßbad entstehen werde.

Erfreulicherweise konnte nach einer längeren Bestell- und Umbauphase 2007 ein neues Einsatzfahrzeug eingeweiht und in Betrieb genommen werden. Seitens des DLRG-Ortsverbandes Forchheim wurden den Kindergärten und Schulen aktuelle Bildungsunterlagen zu Bade- und Eisregeln zur Verfügung gestellt. Bemerkenswerterweise wurde im Fränkischen Tag ein Sonderbericht über die Historie des DLRG-Ortsverbandes Forchheim veröffentlicht. Erfreulicherweise konnte Oliver Schönfelder seitens des Ortsverbandes Forchheim den ersten Platz bei der Oberfränkischen Meisterschaft im Rettungsschwimmen erreichen.

Neben vielen kleineren Schäden erfolgte im Jahr 2008 ein Großangriff auf das Eigentum des Ortsverbandes. Schmierfinken verschandelten mit Graffitis die Wachstation. Die Ermittlungen der Polizei führten zwar zu einer Eingrenzung des möglichen Täterkreises, waren letztendlich erfolglos. Aktiv beteiligte sich die DLRG-Jugend beim Kinder- und Jugendfest der Buckenhofener Vereine nördlich des Sportheimes. Die Taucher waren wie jedes Jahr sehr aktiv, eine besondere Übung erfolgte im Pottensteiner Felsenbad.

Im Jahr 2009 regte der DLRG Ortsverband an, im neuen Ganzjahresbad zu prüfen, ob ein elektronisches Überwachungssystem als Ergänzung zum personellen Aufsichtsdienst Sinn macht. Ein Höhepunkt war die Auszeichnung des Oberbürgermeisters Franz Stumpf durch den DLRG-Landesverbandsehrenpräsideten Dieter Hoffmann anlässlich der Entwicklung des Ganzjahresbades.

Ebenfalls im Jahre 2009 erfolgten Ausbildungsmaßnahmen zum Thema Eisregeln an der Martinschule Forchheim.

Geprägt war dieses Jahr von der Weiterentwicklung des Ganzjahresbades. Viele Gespräche wurden geführt um Themen wie Trainingszeiten, Bahnen, Aufsichtsdienste und Kooperation mit der VHS zu erörtern. Hierbei wurde auf enge Abstimmung mit den weiteren Vereinen geachtet. Außerdem erfolgten vielfältige Vorbereitungsmaßnahmen für unser Jubiläumsjahr 2010 und auch das gemeinsame Schleuseninselfest.

Am 20.03.2010 erfolgte im historischen Rathaussaal die Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der DLRG Forchheim.

Der DLRG-Ortsverband Forchheim legt großen Wert auf gutnachbarschaftliche Beziehungen, insbesondere mit unseren Nachbarvereinen wie der Marinekameradschaft, der Reservistenkameradschaft, dem Musikverein Buckenhofen, der Donauschwäbischen Landsmannschaft, dem Motorjachtclub und dem THW. Darüber hinaus pflegen wir gerne die Kameradschaft mit allen örtlichen Feuerwehren, dem BRK, der Wasserwacht und dem Schwimmsportverein. Für das gute Miteinander danken wir darüber hinaus allen Buckenhofener Vereinen und uns unterstützenden Politiken und der Verwaltung.

Unseren verstorbene Kameradinnen und Kameraden werden wir stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Der aktuelle Stand der DLRG O.V. Forchheim e.V. beträgt heute (23. März 2017) 560 Mitglieder, davon 230 Jugendliche.

Der Ortsverband insgesamt und insbesondere auch die Jugendgruppe zählen zu den größten DLRG-Verbänden in Oberfranken!

Im Juni 2016 trat der 1. Vorsitzende Udo Schönfelder zurück. Eine besondere Ehre wurde ihm bei der Jahreshauptversammlung im März 2017 zuteil.Er wurde aufgrund seines langjährigen überdurchschnittlichen Engagements für den OV Forchheim zum Ehrenvorstand der DLRG OV Forchheim ernannt!

Udo Schönfelder war 12  Jahre stellvertretender und anschließend 14 Jahre erster Vorsitzender.
Im Zeitraum als erster Vorsitzender erfolgte u.a. der Beitritt in den Rettungszweckverband sowie die konsequente Ausrichtung hinsichtlich Wasserrettung (Einsatzhalle, Anschaffung von Rettungsbooten).
Die Mitgliederzahl entwickelte sich von 220 auf 550 Personen.

 

 

Soweit zu den Ereignissen der letzten 50 Jahre.

Die DLRG Forchheim

  • unterstützt personell und programmatisch Aktionen der Stadt Forchheim sowie weiterer Veranstalter,
  • führt seit nunmehr Jahren das auch zugunsten der Schwimmhalle werbewirksame 24-Stunden-Schwimmen sowie jährliche Vereinsmeisterschaften durch,
  • ist bei Wachdiensten im Frei- sowie auch im Hallenbad präsent und
  • brachte sich auch, Schulter an Schulter mit dem SSV, der Wasserwacht und dem THW bei relevanten Fragen der Planung unseres Ganzjahresbades ein.
  • Darüber hinaus werden seit vielen Jahren ehrenamtlicher Wachdienst in der Wach- und Rettungsstation auf der Schleuseninsel geleistet
  • und Rettungsübungen - sowohl im Sommer als auch im Winter - durchgeführt.

Die enorm gewachsene Jugendgruppe führt neben ihrem wöchentlichen Training etwa einmal monatlich eine gesellige Veranstaltung durch und ist auch in den Kreisjugendring sowie in die Arbeitsgemeinschaft der Jugend Forchheim eingebunden.

Das Angebot der DLRG für Jugendliche war, ist und bleibt in dreierlei Hinsicht interessant:

  • Mit Schwimmen und Rettungsschwimmen können sich Jugendliche körperlich fit halten.
  • Technisch Interessierten steht der Weg zu Funkern, Tauchern, Ausbildern sowie auch zu Rettungstauchern oder Bootsführern offen.
  • Eingebunden sind diese sportlichen und technischen Entwicklungsmöglichkeiten stets in die sozialen Ziele, für den Nächsten da zu sein, zu helfen und im Extremfall Leben zu retten.

Es heißt: Viele Deutsche hätten ein gestörtes Verhältnis zur Zeit - sonst gäbe es in der deutschen Sprache nicht das Wort Zeitvertreib.

In der DLRG - sehr geehrte Damen und Herren - kennen wir keinen Zeitvertreib, sondern nur sinnvolle Zeitgestaltung

  • für Jung und Alt
  • zugunsten der Allgemeinheit
  • mit körperlich und fachlich fitten Rettern
  • und modernem Rettungsgerät.

Der DLRG-Ortsverband Forchheim leistete in den letzten 50 Jahren sehr viel - sich selbst allerdings nur das wirklich Notwendige; und dies, ohne dem Steuerzahlen über Gebühr auf der Tasche zu liegen, ja teilweise sogar - beispielsweise bei Wachdiensten in Frei- und Hallenbad - mit der Wirkung, die Kassen der öffentlichen Haushalte zu schonen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bleiben Sie bitte auch in Zukunft „Ihrer“ DLRG-Forchheim verbunden und unterstützen Sie diese.

Herzlichen Dank!

Ihr

Ralf Gügel

Vorsitzender des DLRG-Ortsverbandes Forchheim e.V.