Bereits zum dritten Mal leisteten zwei unserer ehrenamtlichen als Wachleiter und Bootsführer Wachdienst auf der westlichsten der ostfriesischen Inseln.
Wie bereits im Vorjahr enttäuschten insbesondere in der ersten Woche Wind und Seegang nicht, sodass es pünktlich zum Saisonbeginn wieder galt die erworbenen Fahrfertigkeiten in Bezug auf den Einsatz des IRB (Rettungsschlauchbootes) auszupacken und zu verfeinern.
Einen besonderen Erste Hilfe Fall hielt der letzte Wachtag bereit. Quasi zum Wachbeginn wurde unser Team auf einen 8-jährigen Jungen aufmerksam, der mit Schmerz verzerrtem Gesicht bei uns Hilfe suchte. Entgegen unseren Erwartungen war aber nicht ein Quallenkontakt oder durch Muscheln verletzte Füße das Problem. Vielmehr hatte sich ein Krebs an der Hand des Jungen "festgezwickt" und ließ vermutlich selbst vor Angst und Schreck nicht mehr los. Nachdem sich der Junge etwas beruhigt hatte, tat ihm der Krebs dies nach und ließ los, sodass dieser wieder am Strand ausgesetzt werden konnte. Der Junge war kurze Zeit später auch wieder beim Spielen an der Wasserkante zu beobachten.
Du möchtest mehr über den Wachdienst an der Küste erfahren oder selbst einmal dabei sein? Infos zum ZWRD-K gibt es hier oder bei uns auf der Homepage.